Jetzt Online Spenden!

Eine Stiftung, die Ärzte unterstützt und Kindern hilft

Die Stiftung Kinderchirurgie wurde von Prof. Dr. med. Martin Lacher und Dr. med. Birgit Lacher und ins Leben gerufen. Prof. Dr. Martin Lacher leitet als Facharzt für Kinderchirurgie und Allgemeinchirurgie die Klinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig. Dr. med. Birgit Lacher arbeitete lange Jahre an der Universitätsklinik Bochum in der Abteilung für pädiatrische Gastroenterologie und führt heute eine eigene Praxis. Die beiden Geschwister teilen ihre Motivation, Kindern in Entwicklungs- und Schwellenländern bei Fehlbildungen zu helfen – eine Motivation, aus der heraus sie die Stiftung Kinderchirurgie gründeten.

Offizieller Stiftungszweck der Stiftung Kinderchirurgie

Der offizielle Zweck der Stiftung Kinderchirurgie ist es, Wissenschaft, Forschung, Behandlungen, die psychologische Nachsorge der Eltern, Events und Publikationen zur Information sowie Tagungen, Seminaren und die Anschaffung notwendiger medizinischer Geräte auf dem Gebiet der Kinderchirurgie und Pädiatrie zu unterstützen. Ein weites Feld – und derzeit liegt unser Schwerpunkt in der Unterstützung jener Ärzte, die in medizinisch unterentwickelte Länder fliegen und dort Kinder mit Fehlbildungen operieren. Die Orientierung an realer und praktischer Notwendigkeit sowie die Möglichkeit für Sie, die Ärzte direkt zu unterstützen, stehen also an erster Stelle.

OPERATIONEN FÜR BEDÜRFTIGE KINDER

Selbst wenn es in weniger entwickelten Ländern die Möglichkeit gäbe, die dortigen Kinder bei Fehlbildungen zu behandeln – die meisten Eltern könnten sich die komplizierten chirurgischen Eingriffe gar nicht leisten. Ein Haushalt in Äthiopien hat beispielsweise im Durchschnitt 200 Euro pro Jahr zur Verfügung – ein einziger, komplizierter Eingriff bei deren Kind würde das 50-fache kosten. Daher entsenden internationale Initiativen Experten der Kinderchirurgie, Anästhesie und Pädiatrie in medizinisch unterentwickelte Länder weltweit. Dort ermöglichen die Spezialisten den Familien, die häufig jahrelang auf eine Behandlung gewartet haben, kostenlose Operationen an den inneren Organen der Kinder, um ihnen eine lebenswerte Zukunft zu sichern.

UNTERSTÜTZUNG DES EHRENAMTLICHEN EINSATZES DER ÄRZTE

Die Ärzte arbeiten vollkommen ehrenamtlich und verlangen für ihre dringend benötigte Hilfe kein Behandlungshonorar und finanzieren Transport und Unterkunft selbst. Hier möchten wir mit der Stiftung Kinderchirurgie und mit Ihrer Hilfe unterstützen. Ihre Spenden werden zu 100% dafür verwendet, den Ärzten Anreise und Unterkunft zu finanzieren.

Weiterbildungen für das Klinikpersonal

Kurzfristige Hilfe wie jene Operationen vor Ort sind sinnvoll, notwendig und immens hilfreich. Mindestens genau so sinnvoll ist es jedoch, die behandelnden Ärzte vor Ort in die Lage zu bringen, zukünftig einige Eingriffe selbst vorzunehmen. Daher bilden die Spezialisten das Klinikpersonal in Workshops gezielt weiter, erklären Krankheiten, Symptome, operative Möglichkeiten und Abläufe einer Behandlung.

COOPERATION WITH INTERNATIONAL INITIATIVES

Die Stiftung Kinderchirurgie kooperiert auch mit internationalen Organisationen wie CTOverseas oder dem Hammer Forum Deutschland, um dort die komplizierten Operationen durchzuführen. Die Organisationen arbeiten bereits jahrelang in diesem Sektor und können auf eine gute Infrastruktur zurückgreifen.

KRANKHEITEN, DIE VON DEN SPEZIALISTEN BEHANDELT WERDEN UND DEREN BEHANDLUNG SIE MIT IHRER SPENDE UNTERSTÜTZEN:

  • Morbus Hirschsprung: Eine angeborene Fehlbildung des Enddarms
  • Hypertrophe Pylorusstenose: Einengung des Magenausganges an jener Stelle, an der die Nahrung vom Magen in den Darm gelangt.
  • Analatresie: Fehlbildung des Enddarmes, dem der After als Ausgang fehlt. Es entsteht stattdessen ein Ausgang über Blase, Harnröhre oder Vagina.
  • Zwerchfellhernie: Öffnung im Zwerchfell, durch die Eingeweide in den Brustraum gelangen können.
  • Choledochuszyste: zystenartige Erweiterung der Gallenwege.
  • Narbenbildung nach schweren Verbrennungen: Oft können Kinder z.B. ihren Arm nicht mehr ausstrecken, weil dies ein Narbenstrang nach Verbrennung mit Feuer an der Feuerstelle verhindert. Nach einer plastischen Operation kann das Kind den Arm wieder strecken.
  • Ösophagusatresie: Angeborene Fehlbildung, bei der der obere Teil der Speiseröhre endet und der untere aus der Luftröhre entspringt.

Die Initiatoren der Stiftung Kinderchirurgie

Prof. Dr. med. Martin Lacher

Ärztlicher Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig.

Dr. med. Birgit Lacher

Fachärztin für Kinderheilkunde, Facharztausbildung am Universitätsklinikum Bochum, niedergelassene Ärztin in eigener Praxis.